
Einführung
Der Umgang mit Leistungsschwäche gehört zu den schwierigsten Aufgaben der Führung. Fehler dabei bedeuten rechtliche Risiken, beschädigte Teammoral oder den Verlust eines Mitarbeiters, der mit der richtigen Unterstützung hätte erfolgreich sein können.

Ursachen Verstehen
- Kompetenzlücke: Fehlendes Wissen oder Können—wiederholte Fehler, langsamer als Kollegen
- Wollens-Problem: Die Fähigkeit ist vorhanden, wird aber nicht eingesetzt—verpasste Fristen, Minimalaufwand
- Passungs-Problem: Die Rolle passt nicht zu den Stärken—hoher Aufwand, schwache Ergebnisse
- Externe Faktoren: Private oder betriebliche Probleme—Lebensveränderungen, Konflikte

Das Interventions-Framework
Phase 1 (Woche 1): Konkrete Beispiele dokumentieren, ein Vier-Augen-Gespräch ansetzen. Mit Beobachtung beginnen, nicht mit Vorwürfen. Nach der Sichtweise fragen, Erwartungen neu formulieren, Unterstützung anbieten. Phase 2 (Wochen 2-4): Tägliche Standups, Feedback in Echtzeit. Phase 3 (Wochen 4-6): Entscheidungspunkt.

PIPs und Dokumentation
Ein PIP ist eine echte Chance, das Arbeitsverhältnis zu retten. Strukturieren Sie ihn mit: der konkreten Leistungslücke, messbaren Zielen für 30-60 Tage, einem wöchentlichen Check-in-Rhythmus und klaren Erfolgskriterien.
Fazit
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